Wir Kulturleute wußten natürlich schon bevor es Internet und Social Media gab, daß menschliche Aufmerksamkeit eine Währung ist, mit der wir Handel betreiben.

Wir Kulturleute wußten natürlich schon bevor es Internet und Social Media gab, daß menschliche Aufmerksamkeit eine Währung ist, mit der wir Handel betreiben.

Manchmal kommt eine Frage an uns sehr lustig daher. Etwa diese: „Was hab ich davon, wenn ich beim Archipel Mitglied werde?“ Ich bin in diesen Dingen nicht rasend höflich.

Ich halte an der Idee von einem schwebenden Museum fest. Gegenüber dem Erinnerungsort (lieu de mémoire, Pierre Nora), der als Mnemotop im kollektiven Gedächtnis eines Gemeinwesens auftauchen kann, sind auch reale Orte greifbarer Dinge unverzichtbar.

Ein Statement von Csaba Gloner
Als ich in Ungarn lebte, hielt mich vom Coming-out nicht die Angst davor zurück, dass Andere es erfahren und wie schlimm es sein würde, öffentlich zu einer Minderheit zu gehören.

So habe ich eben eine Facebook-Notiz betitelt, denn die sommerlichen Tage wurden wochenends durch ein feines Gewitter runtergekühlt.

Jürgen Kapeller, Hausherr bei „Art Challenge“, hat mich jüngst auf dieses Wanderlegende mit Everybody, Somebody, Anybody und Nobody hingewiesen. Das geht so. Da war eine wichtige Sache zu erledigen.

Gleich vorweg: Wir sind im Regionalgeschehen gut beraten, wenn wir uns über verfügbare Medienkanäle kontinuierlich um unser Publikum kümmern; und zwar kreuzweise vernetzt.

Ich gehe davon aus, daß akute Probleme nur dann tauglich bearbeitet werden können, wenn es dazu einen stichhaltigen Befund gibt.

In der Netzkultur-Szene der 1990er Jahre hat nach meiner Erinnerung absolut niemand kommen gesehen, was die Social Media an unserer Gesellschaft bewirken würden.

Wir haben allerhand zu bereden. Naja, im Moment ist noch nichts fix. Aber Psychologin Petra Schwarz erwägt, sich die Möglichkeiten der Reise per Zeitmaschine genauer anzusehen.
