Ich hatte mir vorgenommen, im Spektrum von Ereignissen der letzten Jahren zu erkunden, wie weit der Haß gegen Frauen in konkreten Taten gehen kann.

Ich hatte mir vorgenommen, im Spektrum von Ereignissen der letzten Jahren zu erkunden, wie weit der Haß gegen Frauen in konkreten Taten gehen kann.

Während der rund 50 Jahre meiner Praxis in der Wissens- und Kulturarbeit habe ich noch nie gesehen, daß sich ohne gemeinsames Tun eine Gruppe formieren und ein Wir konsolidieren könnte.

Ich muß es mir nicht ständig vor Augen halten. Aber es ist etwas Konstituierendes. Als Mann bin ich unausweichlich Repräsentant des Patriarchats.

Ich habe nun über verschiedene Kanäle ausführlich erfahren, was alles gegen die Umwidmung des „Museum im Rathaus“ (MiR) vorgebracht wird. Die Summe der Statements besagt: „Es soll sich nichts ändern.“

Eine Krise ist nicht das Problem, sondern der deutliche Hinweis, daß ein Umbruch in Gang gekommen ist. Erst dann klären wir im eigenen Handeln, ob wir nun Richtung Katastrophe oder Katharsis gehen.

Dies ist der Vorabend zum Weltfrauentag, der erstmals am 19. März 1911 stattfand. Es scheint sich in der Steiermark das Thema „Gewalt gegen Frauen“ über Jahre nicht zum Besseren bewegt zu haben.

Was im „Archipel“ bevorzugt wird, hatte ich schon in den lebhaftesten Zeiten von „Kunst Ost“ bestimmt. Wir investieren unsere Kräfte nicht in eine eigene fixe Spielstätte.

Ein wesentlicher Bereich des kulturellen Engagements in einem Gemeinwesen ist an Menschen adressiert, die ihre Freizeit genießen und dabei ihre Lebensqualität aufwerten möchten. Dafür gibt es allerhand kulturelle Angebote.

Kultur und Marketing brauchen Platz und Engagement!
Im Vorjahr wurden das Gemeindebudget 2026 und damit auch die Sparmaßnahmen im Bereich Kunst, Kultur und Marketing beschlossen.

Wenn ich ein zweites, ein drittes Meeting erlebe, in dem der Obskurantismus waltet und eigentlich nichts so richtig auf den Punkt kommt, halte ich für geklärt, daß ein Unternehmen grade den Bach runtergeht.
