Elfriede Scharf hatte ihre Community mobilisiert, dazu die IG Kultur und die Kampagne „Kulturland retten“, um am 21. März 2026 in Gleisdorfs Rathaus gemeinsam zu beklagen, was auf allen Seiten versäumt wurde.

Elfriede Scharf hatte ihre Community mobilisiert, dazu die IG Kultur und die Kampagne „Kulturland retten“, um am 21. März 2026 in Gleisdorfs Rathaus gemeinsam zu beklagen, was auf allen Seiten versäumt wurde.

[Vorlauf] Ich war schon ein Netizen, ein Bewohner der Netze, da gab es noch gar kein Internet. Zu meinen frühen Erfahrungen gehört, daß irrationale Verfolgungsjagden und Haß-Tiraden umgehend in den Online-Gruppen aufgetaucht sind.

Ich hab hier eben zwei erfahrene Unternehmer, Jürgen Kapeller und Richard Mayr, nach unserer jüngsten Besprechung per KI in eine Computerzentrale verfrachten lassen.

Nein, auch im Internet gibt es kein Faustrecht. Ich habe eben face to face eine Debatte mit Gleisdorfs Bürgermeister Christoph Stark geführt, denn was die regionale Kulturpolitik angeht, besteht derzeit großer Klärungsbedarf.

Ich habe das nun akzeptiert. Mit dem Projekt „Mythos Puch“ bin ich in einem Stück Vergangenheit angelangt, für das sich keine größeren Kreise mehr begeistern lassen.

Von Sonja Herbitschek
Kürzungen im Sektor Kunst und Kultur lassen aktuell die Wogen hochgehen – auch in der Steiermark und in Gleisdorf. Und das zurecht.

Mein bevorzugter Modus: Begründen statt verkünden! Und was Krisen angeht, zumal eine so prächtige Krise der Kulturpolitik?

Mit diesem Begriff – Endorphin-Maschine – meine ich leblose Gegenstände, zu denen man vielfältige emotionale Beziehungen haben kann.

[Vorlauf] Eine Protestaktion ist noch kein kulturpolitscher Diskurs, sondern bloß der Spin-off eines kritischen Diskurses. Oder eine leere Geste. Mein Prinzip: Begründen statt verkünden! Vor allem, wenn es um politische Kontroversen geht.

Die kulturpolitischen Erschütterungen der Steiermark waren vorhersehbar. Allein schon durch die Corona-Krise und deren Effekte, die unseren Wohlstand klarerweise absenken.
