Kultur und Marketing brauchen Platz und Engagement!
Im Vorjahr wurden das Gemeindebudget 2026 und damit auch die Sparmaßnahmen im Bereich Kunst, Kultur und Marketing beschlossen.

Kultur und Marketing brauchen Platz und Engagement!
Im Vorjahr wurden das Gemeindebudget 2026 und damit auch die Sparmaßnahmen im Bereich Kunst, Kultur und Marketing beschlossen.

Wenn ich ein zweites, ein drittes Meeting erlebe, in dem der Obskurantismus waltet und eigentlich nichts so richtig auf den Punkt kommt, halte ich für geklärt, daß ein Unternehmen grade den Bach runtergeht.

Ich habe auf die vorige Glosse drei Kommentare bekommen. Einmal Mensch, zweimal Maschine (KI). Anregend, um herauszuarbeitet: Wer mein womit genau was?

Ich höre so allerhand Geschwafel zu den Stichworten Kulturbetrieb und Kulturpolitik. Ich bin inzwischen seit 50 Jahren aktiver Teil des steirischen Kulturbetriebs, davon rund 40 Jahre als Freelancer.

Heute ist der 24. Februar. Da trennen uns bloß noch einige Tage vom 8. März, dem Weltfrauentag. Hinter uns liegen „16 Tage gegen Gewalt an Frauen“, die jährlich zwischen dem 25. November uns 10. Dezember festgelegt sind.

Aus dem Rathaus erfuhren wir zur Kulturpakt-Session: „Diese Breite des Diskurses findet man in dieser Szene – wenn überhaupt – nur noch in Großstädten!“ Welcher Diskurs? Es gab keinen Diskurs, bloß ein paar Wortmeldungen.

Der Archäologe Gabriel Zuchtriegel sagte in einem Interview: „Die Erforschung der Vergangenheit ist ein Ausbruch aus dem Gefängnis der Gegenwart.“

Auf der offiziellen Gleisdorf-Website heißt es in Sachen Kultur & Marketing: „Auch im Bereich Kultur hat Gleisdorf viel zu bieten!“

Okay, ein kleiner Wortwitz. Lange bevor wir hier im Bezirk darüber nachzudenken begannen, daß wir aus dem Denkschema Zentrum/Provinz herauskommen sollten, haben einige Kunstschaffende der Region das schon gemacht und umgesetzt.

Ich nennen das ab nun „Die Montags-Partie“. Jene gesellige Runde, die zur Kulturpakt-Session am 9.2.26 im Sitzungssaal des Gleisdorf Gemeinderates zusammengekommen war.
