Ich höre so allerhand Geschwafel zu den Stichworten Kulturbetrieb und Kulturpolitik. Ich bin inzwischen seit 50 Jahren aktiver Teil des steirischen Kulturbetriebs, davon rund 40 Jahre als Freelancer.

Ich höre so allerhand Geschwafel zu den Stichworten Kulturbetrieb und Kulturpolitik. Ich bin inzwischen seit 50 Jahren aktiver Teil des steirischen Kulturbetriebs, davon rund 40 Jahre als Freelancer.

Heute ist der 24. Februar. Da trennen uns bloß noch einige Tage vom 8. März, dem Weltfrauentag. Hinter uns liegen „16 Tage gegen Gewalt an Frauen“, die jährlich zwischen dem 25. November uns 10. Dezember festgelegt sind.

Aus dem Rathaus erfuhren wir zur Kulturpakt-Session: „Diese Breite des Diskurses findet man in dieser Szene – wenn überhaupt – nur noch in Großstädten!“ Welcher Diskurs? Es gab keinen Diskurs, bloß ein paar Wortmeldungen.

Der Archäologe Gabriel Zuchtriegel sagte in einem Interview: „Die Erforschung der Vergangenheit ist ein Ausbruch aus dem Gefängnis der Gegenwart.“

Auf der offiziellen Gleisdorf-Website heißt es in Sachen Kultur & Marketing: „Auch im Bereich Kultur hat Gleisdorf viel zu bieten!“

Okay, ein kleiner Wortwitz. Lange bevor wir hier im Bezirk darüber nachzudenken begannen, daß wir aus dem Denkschema Zentrum/Provinz herauskommen sollten, haben einige Kunstschaffende der Region das schon gemacht und umgesetzt.

Ich nennen das ab nun „Die Montags-Partie“. Jene gesellige Runde, die zur Kulturpakt-Session am 9.2.26 im Sitzungssaal des Gleisdorf Gemeinderates zusammengekommen war.

Ich hab jüngst begonnen, einen genaueren Blick auf die 1970er Jahre zu werfen. Doch jetzt geht es erst einmal etwas tiefer in die Geschichte.

Hier ein weiteres Beispiel, wie verfehlt es wäre, eine KI sich selbst zu überlassen und womöglich als Suchmaschine zu nutzen.

Über Gleisdorfs kulturpolitische Krise kann man in Wehklagen ausbrechen. Oder man versteht sie als kräftige Anregung, um das Nachdenken über Kulturpolitik auf die Höhe der Zeit zu bringen.
